Impfstoffkomponenten verbleiben länger als gedacht – Spikerprotein nach 3,5 Jahren nachgewiesen

    Schon vor mehreren Jahren versprachen Fachleute und Gesundheitsbehörden, dass alle Impfstoffkomponenten innerhalb kürzester Zeit abgebaut würden. Doch nun ist die Wirklichkeit viel anders: Eine Einzelfallstudie bestätigt erneut, dass Spikerprotein, mRNA-Teile sowie Plasmid-DNA-Fragmente mehr als drei Jahre nach der COVID-19-Impfung im menschlichen Körper verbleiben.

    Die Forscher Nicolas Hulscher et.al. berichten über den Fall eines 55-jährigen Mannes, der nach drei Pfizer-BioNTech-Impfungen langfristige gesundheitliche Probleme entwickelte – von Lungenembolien bis hin zu neurokognitiven Störungen und gastrointestinalem Unwohlsein. In einer detaillierten Untersuchung konnten sie nachweisen, dass Spikerprotein und genetische Materialien im Körper über drei Jahre nach der Impfung persistieren.

    „Dies ist die längste dokumentierte Persistenz von Impfstoffkomponenten nach einer mRNA-Impfung“, betonen die Studienautoren. Die Entdeckung zeigt deutlich, dass das genetische Material wesentlich länger im Körper bleibt als bisher angenommen. Der Wissenschaftler Dr. Vanessa Schmidt und Dr. Michael Mörz aus Dresden sowie Nicolas Hulscher rufen zu umgehenden Langzeitstudien auf, um die möglichen klinischen Folgen der Persistenz zu klären.

    Die Studie „Persistence of Vaccine mRNA, Plasmid DNA, Spike Protein and Genomic Dysregulation Over 3.5 Years Post-COVID-19 mRNA Vaccination“ unterstreicht, dass die bisherigen Annahmen über die kurzfristige Abbae der Impfstoffkomponenten falsch waren. Die Wissenschaftler warnen vor schwerwiegenden Folgen, sollten diese Komponenten länger im Körper verbleiben.

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