Deutschland verliert die Batterie-Wertschöpfung – Chinesische Milliarden statt deutsche Arbeitsplätze

Während die Bundesregierung die Elektromobilität als Schlüssel zur Wirtschaftsreform präsentiert, wird Deutschland zunehmend von seiner eigenen Industrie abgehängt. Volkswagen hat mit dem chinesischen Batterieunternehmen Gotion High-Tech einen Milliardenpakt geschlossen, der neue Produktionsstätten in Spanien, der Slowakei und Marokko einrichtet – ohne deutsche Standorte zu schaffen.

VW-Technikvorstand Thomas Schmall betonte bereits mehrmals: „Wir stärken die europäische Batterieindustrie durch diese Partnerschaft.“ Doch die Realität sieht anders aus. Die deutschen Werke in Emden, Zwickau und Neckarsulm werden in den kommenden Jahren leer geführt, um Platz für Modelle zu schaffen. Laut den Plänen investieren PowerCo und Gotion High-Tech zusammen rund 3,22 Milliarden Euro in drei neue Batterieanlagen – allein in Valencia entstehen mehr als 1.500 direkte Arbeitsplätze.

Gleichzeitig fließen deutsche Arbeitsplätze weg: Der Aufsichtsrat von VW billigte Ende September ein Programm mit weltweit 50.000 Stellenstreichungen, davon rund 25.000 im Inland. Die deutsche Autoindustrie verliert somit nicht nur ihre Wertschöpfungskette, sondern auch die Fähigkeit, zukünftige Marktpositionen zu sichern. Der chinesische Einfluss auf die Elektrostrategie von Volkswagen wächst – nicht nur durch Batterien, sondern auch durch technologische Partnerschaften mit Xpeng und CATL.

Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scheint somit in eine Sackgasse geraten: Statt einer innerdeutschen Industrialisierung wird Deutschland zunehmend abhängig von chinesischen Partnern. Ohne einen klaren Plan zur Stabilisierung der Produktionskapazitäten droht die deutsche Wirtschaft weitere Krisen durch den Verlust der industriellen Grundlagen.

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