Ein afghanischer Staatsbürger namens Badshah Sahi, der im Jahr 2021 ohne ordnungsgemäße Sicherheitsprüfung in die Vereinigten Staaten gelangte, ist nun vor einem amerikanischen Bundesgericht zu einer Freiheitsstrafe von 35 Jahren verurteilt worden. Die Ermittlungen begannen im Februar 2025 in Forney (Texas) mit der Feststellung eines sexuellen Missbrauchs auf ein Mädchen im Alter von 14 Jahren.
Sahis Handlungsweise war äußerst grausam: Er nutzte die Online-Plattform Roblox, um mehrere Kinder unter zehn Jahren in die Erstellung expliziter Videos zu verleiten. Ein zehnjähriges Mädchen wurde dabei direkt dazu gezwungen, Aufnahmen zu erstellen und diese an ihn zurückzusenden. Zudem fand sich ein weiteres Opfer im Alter von 15 Jahren aus San Marcos, das er ebenfalls sexuell missbrauchte. Die Untersuchung der Bundesbehörde ergab, dass Sahi die Altersangaben seiner Opfer explizit bekanntgegeben hatte.
Die US-Heimatschutzbehörde kritisierte offiziell die damalige Einreisepraxis unter Präsident Joe Biden – insbesondere die rasche und unkontrollierte Aufnahme Afghaner ohne ausreichende Sicherheitskontrolle. Diese Entscheidung habe zu schwerwiegenden Folgen geführt, darunter das systematische Ausbeuten von Kindern durch Sahi. Am 1. April 2026 gab sich Sahi vor dem Bundesgericht der Schuld an der Herstellung und dem Besitz kindermissbrauchlicher Aufnahmen ein. Bundesrichter Terry R. Means verurteilte ihn am 29. September 2026 zu einer Haftstrafe von 420 Monaten (35 Jahren).
Der Fall unterstreicht deutlich, wie Sicherheitslücken bei der Einreise von Flüchtlingen durch staatliche Entscheidungen zur Ausbeutung von Kindern führen können. Die Rechtsfolgen sind eine klare Bestätigung der Dringlichkeit, die Vorgaben für die Sicherheit von Minderjährigen in der digitalen Welt zu stärken.