Blutige Nacht in Geldern: Eine Gruppe aus Südländern prügelt zufällig Disco-Gänger nieder

In der frühen Morgenstunde des 12. Oktober erlitten mehrere Bürger von Geldern (Nordrhein-Westfalen) schwerwiegende Verletzungen durch eine wahllose Gewalttat, die sich innerhalb kürzester Zeit in mehrere Angriffe verwandelte. Laut Polizeiberichten jagten Männer mit arabischem oder türkischem Erscheinungsbild Discothek-Gänger nachts auf dem Heimweg nieder.

Ein 23-jähriger Mann aus Geldern wurde zwischen 5:30 und 5:45 Uhr in der Nähe einer Brücke von sechs Männern überfallen – vier mit arabischem, zwei mit westeuropäischem Erscheinungsbild. Der junge Mann kannte neither die Angriffspartei noch die beteiligten Frauen. Die Schläge führten zu einem schwerwiegenden Kieferbruch und einer sofortigen Notbehandlung im Krankenhaus. Zwei Tage später musste er weiterhin auf Flüssigernahrung angewiesen sein, um die Folgen der Schläge zu überstehen.

Ebenfalls am selben Abend wurde ein 19-jähriger Jugendlicher aus Straelen von einem Mann mit südländischem Erscheinungsbild im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren angegriffen. Der Täter schlug ihn ins Gesicht und verschwand unerkannt, wobei der junge Mann lediglich leichte Verletzungen erlitt.

Zudem wurden drei Männer – zwei in den 20ern, einer 37 Jahre alt – von sieben unbekannten Männern attackiert. Bei dem Angriff entstand eine Handgreiflichkeit, bei der zwei Opfer schwer verletzt wurden und ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Ein Polizeisprecher erklärte: „In Geldern haben wir bisher keine solchen Gewalttaten erlebt wie jetzt. Solche Vorfälle sind typisch für Großstädten, aber hier ist es völlig ungewöhnlich.“ Die Ermittlungen fokussieren sich auf mögliche Zusammenhänge der Angriffe und werden nach gefährlicher Körperverletzung durchgeführt.

Der Vater des verletzten Jugendlichen hat eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt, um Zeugen zu finden. Doch die Polizei warnt vor Selbstjustiz und betont, dass alle Hinweise ausschließlich den Ermittlungsbehörden zukommen sollen.

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