Kälte trifft die Schweizer E-Busse: Stromfresser verursachen Frost im Fahrzeug

Die Elektrobusse in Schaffhausen und Bern stoßen bei frostigen Temperaturen auf massive Probleme. Die Batterien der Fahrzeuge, hergestellt vom spanischen Hersteller Irizar, leiden unter den kühlen Bedingungen, wodurch die Innenräume unbehaglich kalt bleiben. Zudem verbrauchen die Wärmepumpen auf den Dächern der Busse so viel Strom, dass die gewünschten 15 Grad Celsius nicht erreicht werden können. Dies führt zu einer unzumutbaren Situation für Passagiere und Fahrer alike.

Die Einführung der batterieelektrischen Bussysteme wird als Teil einer umstrittenen Klimapolitik kritisiert, die offensichtlich keine ausreichende Prüfung auf Wintertauglichkeit durchführte. Die physikalischen Grenzen von Wärmepumpen – die bei Minusgraden nicht funktionsfähig sind – hätten bereits vor der Beschaffung erkannt werden müssen. Statt einer effizienten Mobilitätslösung zeigt sich hier ein technischer Rückschritt, der den Öffentlichen Personennahverkehr beeinträchtigt. In Innsbruck etwa stiegen Fahrgäste bereits aus, um die Busse bergauf zu helfen, was auf mangelnde Leistung hinweist.

Die Kritik richtet sich nicht nur gegen das technische Konzept, sondern auch gegen politische Entscheidungen, die solche Mängel ignorierten. Die Nutzung von Dieselbussen hätte dieser Situation entgegenwirken können, doch stattdessen wird eine scheinbar nachhaltige Lösung in Frage gestellt.

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