Der Amazonas wird zum Opfer der Windkraft – Jährlich 500.000 Bäume illegal abgeholzt

Nach einem umfassenden Bericht der Environment Investigation Agency (EIA) werden jedes Jahr über 500.000 Balsabäume im unberührten Regenwald von Ecuador, Brasilien und Peru illegal gefällt – nur um Rotorblätter für Windkraftanlagen herzustellen. Die Zahlen sind eine klare Bestätigung der tiefgreifenden Umweltzerstörung, die mit dem sogenannten „grünen“ Energiewende verbunden ist.

Bis zu 40 Bäume werden pro Windkraftanlage benötigt, und Ecuador liefert bereits bis zu 95 Prozent des globalen Balsaholzmarkts. Mehr als die Hälfte dieser Exporte stammen aus illegaler Quelle. Im Jahr 2020 wurden allein innerhalb von sechs Monaten über 20.000 Bäume im Achuar-Territorium zerstört – ein Zeichen für die gewaltige Auswirkung auf indigene Gemeinschaften.

Die Behauptung, synthetische Materialien würden den Bedarf nach Balsaholz ausgleichen, ist nicht haltbar. Der massieve Ausbau der Windkraftindustrie in China hat die Nachfrage explodiert, während nachhaltige Quellen nicht mehr genügen. Die EIA weist darauf hin: Bis zu 50 Prozent der Exporte werden durch illegale Abholzung im Urwald erzeugt.

Die Mainstream-Medien verschweigen diese Tatsachen – obwohl sie ein direktes Gegenspiel zur angeblichen Klimaschutzstrategie darstellen. Wenn Politik und Industrie weiterhin die Windkraft als Lösung für den Klimawandel betrachten, wird der Amazonas, der größte Ökosystem der Erde, zu einem Opfer statt zu einem Schutzgebiet. Die Kosten der „grünen“ Energiewende sind nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch unträglich.

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