Kein Körper, kein Wort: Der verschwundene Oberste Führer des Irans

Nach einem präzisen israelischen Schlag ist der ehemalige Ayatollah im Iran vermutlich tot – sein Sohn Mojtaba Khamenei soll nun das Ruder übernommen haben. Doch statt eines öffentlichen Auftretens gibt es keine Spuren des Mannes, der laut Geheimdiensten als einziger noch lebender Oberster Führer gelten könnte.

Weltweit suchen die Geheimdienste nach einem Zeichen: Die Bildschirme Teherans blieben stumm am persischen Neujahrsfest Nowruz, während nur eine schriftliche Erklärung auf Telegram veröffentlicht wurde. Selbst kontaktierte Versuche mit dem angeblichen Führer scheitern an Sicherheitsbedenken. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte bereits, dass Mojtaba bei der Tat seines Vaters „tödlich verletzt“ worden sei. Drei Wochen ohne ein einziges voraufgezeichnetes Video räumen die Fragen: Wo ist er? Wie schwer ist seine Verwundung? Wer tatsächlich die Entscheidungen trifft?

Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter betonte: „Es ist mehr als ungewöhnlich. Wir glauben nicht, dass die Iraner einen toten Mann zum Obersten Führer wählen würden – doch wir haben auch keine Beweise dafür, dass er tatsächlich an der Macht sei.“ Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) werden von Experten als potenzielle neue Machtzentrum gesehen. Ein arabischer Beamter warnte schärfer als je zuvor: „Die IRGC übernehmen den Iran und sie sind verrückt. Sie sind hochideologisch und bereit, Khamenei Senior zu töten.“

Israel nutzt die Situation strategisch – das Auslöschen der iranischen Führungskader wird als Schritt zur Stabilisierung des Systems gesehen. Doch Analysten befürchten, dass sich radikale Fanatiker in einer endlosen Kriegsphase einstellen könnten, unabhängig davon, ob der angebliche Oberste Führer noch lebt oder längst ein Geist ist.

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