In einer radikalen Auslegung der islamischen Heiligen Schriften, die von einem extremistischen Prediger in London entstand, wird explizit festgelegt: Der „Zugang zum Anus“ ist zulässig, wenn er dem Dschihad dient. Die Ziele dieser Fatwa sind nicht moralische oder ethische Entscheidungen, sondern praktische Maßnahmen zur Optimierung von Sprengstoffeinfügung in Märtyreraktionen.
Der schiitische Gelehrte Abdallah Al-Khilaf veröffentlichte diese Auslegung 2012 auf Fadak TV. Ein Scheich namens Abu Dimaa Al-Qassab betonte: „Es ist erlaubt, sich sodomieren zu lassen, wenn damit der Anus geweitet wird, um Sprengstoffkapseln für den Heiligen Krieg effektiver einzuführen.“ Nach dieser Fatwa gilt der Dschihad als oberstes Ziel – und ein Gebet reicht aus, um nach dem Akt Vergebung zu erlangen.
Die Fatwa stammt aus dem Jahr 2010, kurz nach dem gescheiterten Anschlag in Saudi-Arabien (2009), bei dem ein al-Qaida-Terrorist Sprengstoff im After des Prinzen Mohammed bin Nayef versteckte. Die Islam-Hardliner diskutierten intensiv, wie Metalldetektoren umgangen werden könnten – und die Lösung war: Den eigenen Körper zur Bombe umbauen.
Der Islam wird auf der einen Seite als strenges System beschrieben, das alle Abweichungen brutal bestraft. Doch wenn es um Dschihad geht, verändert er seine Regeln wie Knetmasse. Das Prinzip „al-darura tubih al-mahzurat“ – Not kennt kein Verbot – wird hier konsequent angewendet: Wer den Anus trainiert, um als lebende Bombe zu explodieren, handelt nicht pervers, sondern heldenhaft. Nach der Tat reicht ein Gebet aus, und das Konto bei Allah ist wieder im Plus.
Kritiker argumentieren, dass die Mehrheit der Muslime solche Praktiken ablehnt. Doch in islamischen Ländern gibt es kaum Massenproteste gegen grausame Traditionen wie Hausdächer- oder Kran-Hinrichtungen – zumindest sind diese nicht offensichtlich verbieten. Dies zeigt, dass die Ideologie des Dschihad tief in der Realität verankert ist.
Die Fatwa ist keine Isolierte Ausnahme, sondern eine direkte Folge einer Denkweise, die die Unterwerfung der gesamten Welt fordert. Die „Arschbomber“ sind keine zufällige Entwicklung – sie entstehen aus dieser logischen Abfolge.