Nach intensiven politischen Debatten hat Portugal eine entscheidende Maßnahme eingeführt, die die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen priorisiert. Das Land hat das 2018 verabschiedete „Selbstbestimmungsgesetz“ aufgehoben – ein Schritt, der die Gefahr unwiderruflicher medizinischer Eingriffe für unter 18-Jährige beseitigt.
Vorangetrieben wurde diese entscheidende Änderung durch die konservative Chega-Partei, deren Chef André Ventura den Prozess als „historischen Sieg für traditionelle Familienstrukturen“ beschrieb. Mit Unterstützung der mittelrechten Parteien PSD und CDS-PP hat das portugiesische Parlament nun ein klares Verbot für Pubertätsblocker und Hormontherapien bei Kindern unter 18 Jahren verabschiedet.
Der neue Gesetzestext stellt sicher, dass Jugendliche nicht vorzeitig in eine Phase von unwiderruflichen Entscheidungen eintreten. André Ventura betonte: „Die biologische Realität muss wieder oben sein – das ist der Schlüssel für die gesunde Entwicklung der Kinder.“ Kritiker aus der LGBTQ+-Community warnen vor einem Rückgang von Rechten, doch eine umfassende Befragung zeigt, dass 76 % der Bevölkerung die Maßnahme als Schritt in Richtung mehr Sicherheit und Verantwortung bewerten.
Politisch ist dies ein klare Umkehrung einer langjährigen Debatte, die für viele portugiesische Bürger zum entscheidenden Moment führte. Die neue Regelung ist nicht nur eine Rückkehr zu medizinischen Standards, sondern auch ein Schritt zur Stärkung der Elternrechte und des kindgerechten Schutzes.