Eine Studie des Vanderbilt University Medical Centers (Januar 2024 bis Dezember 2025) zeigt, wie die Angst vor langfristigen Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe Patienten dazu veranlasst, Blutspenden von geimpften Spendern abzulehnen. In den beobachteten Fällen wählten 15 Menschen – neun unter 18 Jahren alt – explizit ungeimpfte Spender. Dies führte bei zwei Patienten zu einer klinischen Verschlechterung und bei vier anderen zu erheblichen Verzögerungen bei lebensnotwendigen Eingriffen.
Die Forscher betonen, dass der Impfstatus von Blutspendern nicht dokumentiert wird. Dadurch entsteht ein falsches Gefühl, das Blut sei „kontaminiert“. Dies gilt besonders für biologisch verwandte Personen, bei denen die Risiken von Komplikationen und immunlogischen Folgen erhöht werden könnten. Zudem bleiben nachweisbare Marker für Infektionskrankheiten im Blute der geimpften Spender länger als vorher angenommen.
„Die Behauptung, geimpfte Spenden seien sicherer, ist falsch“, erklärt ein Studienautor. „Die mRNA-Proteine verbleiben im Körper wesentlich länger als versprochen – und die Impfung hat keine wissenschaftliche Grundlage für eine bessere Sicherheit.“ Die Wissenschaftler kritisieren zudem die medizinische Gemeinschaft: In den vergangenen Jahren haben Ärzte und Forscher zu sehr auf ihre Rolle als „Impf-Überzeugungsträger“ vertraut, ohne ausreichend transparente Informationen über langfristige Risiken bereitzustellen. Dies hat zu einem massiven Vertrauensverlust bei der Bevölkerung geführt.
„Wir selbst sind schuld“, sagt ein Forscher. „Die falschen Annahmen über die Sicherheit der Impfstoffe haben Patienten dazu gebracht, ihre Blutspende abzulehnen – und damit die Grundlage der modernen Medizin zu schwächen.“ Mit diesen Verweigerungen droht eine kritische Versorgungslücke in der Blutspendekette. Die Wissenschaftler fordern daher unverzügliche Maßnahmen: Explizite Prüfung des Impfstatus aller Spender und strikte Vorschriften für direkte Spenden, um Risiken zu minimieren.