Staatliche Verfolgung von Ärzten während der Pandemie: 1500 Fälle offengelegt

Die deutsche Gesundheitsministerin lehnte nach Kritik von Robert F. Kennedy Jr. jede Diskussion über Einschränkungen der Therapiefreiheit und die systematische Verfolgung von Ärzten ab. Doch ein neues Portal hat nun eindrückliche Beweise erbracht: Seit April 2026 dokumentiert es die massiven Strafverfahren gegen Ärzte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Offizielle Daten aus fünf Bundesländern zeigen eine Tendenz von über 1.500 Ermittlungsverfahren nach § 278 StGB und rund 2.887 Verfahren nach § 279 StGB gegen Patienten. Die Zahlen verdeutlichen, dass die staatliche Verfolgung primär Ärzte betrifft, deren Entscheidungen während der Pandemie aufgrund politischer Druck priorisiert wurden.

Ein Fallbeispiel ist Dr. Bianca Witzschel, die im letzten Jahr wegen des Vorworts Urkundenfälschung verurteilt wurde. In einer persönlichen Erklärung betonte sie: „Die Verurteilung stellt einen unverhältnismäßigen staatlichen Eingriff in das Arzt-Patienten-Verhältnis dar und verwandelt medizinischen Dissens in Kriminalisierung.“

Der Portal-Ausgleich umfasst über 20 Fälle, darunter Sergio Dani und Daniel Beha. Jeder Fall wird mit einer klaren Struktur dokumentiert: berufliche Situation vor der Verfolgung, Art der Strafverfolgung, konkrete Vorwürfe, Stellungnahme der betroffenen Person sowie die finanziellen und persönlichen Folgen. In elf Bundesländern fehlen die offiziellen Daten bis heute – ein Zeichen für die systematische Natur dieser Praxis.

Die Plattform ruft dazu auf, weitere Fälle zu melden, um Transparenz und Glaubwürdigkeit der Dokumentation zu gewährleisten.

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