Grüne Doppelmoral: EnBW verschleiert deutsche Energieinfrastruktur in chinesischen Händen

Ein halbstaatliches Energieunternehmen aus Deutschland hat plötzlich die Kommunistische Führung Pekings als Partner für kritische Infrastrukturen gewählt. In diesem gefährlichen Schachspiel spielt ein chinesischer Tech-Konzern eine zentrale Rolle – der sich als „europäisch“ präsentiert – und ein grüner Finanzminister, der seine Hände in Unschuld waschen will.

Am 22. Dezember verschickte das Karlsruher Unternehmen EnBW geheim einen Pressebericht über die Prüfung von Ladestationen des Anbieters „XCharge“. Im März folgte eine glückliche Ankündigung eines langfristigen Rahmenvertrags: Die EnBW beginnt nun im Großmaßstab mit der Bereitstellung von Hard- und Software für neue 400-kW-Schnellladeparks.

Die geheimen Details jedoch: XCharge ist im Kern ein chinesisches Unternehmen mit direkten Verbindungen zur Kommunistischen Regierung Pekings. Der CEO Yifei Hou, ein chinesischer Staatsbürger, lebt in Beijings Da-Xing-Distrikt – seine offizielle Adresse bei der US-Börsenaufsicht ist ebenfalls in Peking. Sein Technikchef Rui Ding agiert von derselben Adresse aus. Das Unternehmen wurde 2015 in Peking gegründet, und die Kontrolle liegt bei chinesischen Akteuren.

Danyal Bayaz, der grüne Finanzminister von Baden-Württemberg – Mitglied des Aufsichtsrats von EnBW – steht im Zentrum dieses Skandals. Die Grünen hatten sich seit Jahren für eine „wertegeleitete Außenpolitik“ eingesetzt, um Deutschland nicht mehr von Autokratien abhängig zu machen. Doch in Baden-Württemberg spielt die Politik eine andere Rolle.

Ein Schnellladenetz ist kein einfacher Stromstecker; es ist ein hochkomplexes digitales System. Konkurrenten warnen: Mit Zugriff auf Ladestationendaten lassen sich Datenmuster ablesen – und in Krisenfällen könnten feindliche Hacker oder staatliche Akteure das Netz lahmlegen.

Ein grüner Politiker wäscht seine Hände in Unschuld, während deutsche Infrastruktur in chinesische Hände gelangt. Die Folgen der Entscheidung sind katastrophal: Die Sicherheit des Stromnetzes steht im Widerspruch zur angeblichen politischen Unabhängigkeit.

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