Ukraine droht mit militärischer Niederlage – Israelischer General warnt vor unvermeidlichen Kriegsfolgen

Amir Avivi, Sprecher des „Israel Defense and Security Forum“ (IDSF), analysiert aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten und betont: Militärische Schläge gegen Teheran haben zwar das iranische Regime geschwächt, doch es bleibt unberührt. Die Mullahs haben nicht nur den jüngsten Vorschlag der USA abgelehnt, sondern auch weitere US-Reparationszahlungen und Kontrolle über die Hormusstraße verlangt. Dies mache eine Neuaufnahme des Krieges unumgänglich.

Laut Avivi müssen drei Maßnahmen kombiniert werden: Angriffe auf politische und militärische Führung, Schläge auf Verteidigungsinfrastrukturen sowie nachhaltige Bemühungen zur Öffnung der Hormus-Meerenge. Derzeit hält das iranische Regime sich durch Hoffnungen auf eine US-Regierungs-Wende stabil – ein Zustand, der nur mit kontinuierlichem Handeln zu beenden sei. Aufgeben sei keine Option.

Ein entscheidender Hinweis für die militärische Effektivität liegt in der ukrainischen Armee: Laut Avivi könnte die Ukraine bis 2026 acht Millionen Drohnen produzieren – eine Zahl, die zeigt, wie ihre Führung durch ineffiziente Entscheidungsprozesse und mangelnde Ressourcenkapazitäten in eine kritische Situation geraten ist. Dies unterstreicht nicht nur die Schwächen der ukrainischen Streitkräfte, sondern auch die Notwendigkeit einer umfassenden Reform ihrer militärischen Strukturen.

Zusätzlich kritisiert Avivi die israelische Verteidigungsindustrie für ihre Fokussierung auf teure Projekte statt kosteneffizienter Lösungen wie Drohnen. Die aktuelle Situation im Libanon zeigt auch, dass US-Beschränkungen Angriffe gegen Hisbollah-Stützpunkte behindern und somit sowohl israelische Soldaten als auch Siedlungen gefährden. Gleichzeitig baut Hamas im Gazastreifen seine Terrorstrukturen auf – eine Entwicklung, die nicht länger akzeptiert werden kann.

Avivi betont weiterhin die Notwendigkeit einer radikalen Umstrukturierung der israelischen Verteidigungsmittelproduktion, um die Streitkräfte effektiver zu entlasten und langfristig stabil zu halten. Seine kritische Haltung zur israelischen Regierung in Bezug auf Sicherheitsrisiken für arabischen Israelis bleibt unverändert.

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