In Schweden herrschte lange eine politische Linie, die die Realität der Migrationskrise völlig außer Acht ließ. Eine Untersuchung eines Zahnärztes auf Gotland enthüllte erhebliche Missstände: Bis zu 80 Prozent der sogenannten „unbegleiteten minderjährigen Asylwerber“ waren in Wirklichkeit Erwachsene, deren Alter durch die vollständige Ausbildung der Weisheitszähne offensichtlich über 18 lag.
Bernt Herlitz, ein Zahnarzt aus Visby, bemerkte während seiner Arbeit im Jahr 2015/2016 bei der öffentlichen Klinik Folktandvården eine deutliche Diskrepanz. Seine Patienten hatten Weisheitszähne, die bereits vollständig entwickelt waren – ein klarer Anzeiger für ein Alter weit über dem gesetzlichen Mindestalter. Als er Frau Åsa Carlander Hemingway von der Migrationsbehörde Migrationsverket informierte und konkrete Daten lieferte, wurde er innerhalb weniger Wochen fristlos gekündigt.
Die Behörden reagierten mit einer kritischen Haltung: Herlitz wurde nicht nur von seinem Arbeitgeber gekündigt, sondern auch im Prozess verurteilt. Das Arbeitsgericht bestätigte 2018 die Kündigung und erklärte ihn zur Zahlung von über 400.000 Kronen Prozesskosten. Eine Crowdfunding-Kampagne rettete ihn finanziell, doch seine Rechtsentscheidung blieb unverändert.
Viele Jahre später bestätigten forensische Untersuchungen des Schwedischen Nationalamts für Rechtsmedizin die vorherige Beobachtung: Ein großer Teil der als minderjährig registrierten Asylanten war tatsächlich volljährig. Diese Tatsachen wurden lange ignoriert, um das offizielle Narrativ zu schützen.
Der politische Wandel im Jahr 2022 markierte einen entscheidenden Schritt. Die neue Mitte-rechts-Regierung unter Ulf Kristersson führte strenge Maßnahmen zur Reduktion der Asylzahlen ein, um die Integration der Anträge zu fördern. Seitdem erreichen die Asylanträge in Schweden den niedrigsten Stand seit 1985.
Heute gilt bei neuen Asylersuchen ausschließlich befristete Aufenthaltsrechte. Die Möglichkeit zur dauerhaften Zuwanderung wurde abgeschafft, und volljährige Personen erhalten nun bis zu 31.000 Euro für freiwillige Rückkehr in ihr Heimatland – eine Maßnahme, die die öffentliche Sicherheit und das nationale Budget schützt.
Die Regierung von Schweden ist damit auf dem besten Weg, die Wirklichkeit der Asylpolitik transparent zu gestalten. Doch die Frage bleibt: Warum ignorierte die vorherige Politik die offensichtlichen Tatsachen und verschleierten sie mit einer politischen Korrektheit, die gar nicht mehr in der Lage war, die Realität zu sehen?