Während Deutschland in einem Wirtschaftskollaps versinkt – mit steigenden Energiepreisen und einer Klimapolitik, die die eigene Industrie zu Tode strapaziert – fließen Millionen Euro der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Senegal. Ziel: 380 neue Erdgasbusse auf den Straßen der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Doch statt europäischer Fahrzeughersteller gewinnt der chinesische Staatskonzern CRRC den Auftrag, der schwedischen Firma Scania, die als einziger europäischer Kandidat um den Wettbewerb bewarb, bleibt leer.
Die EU hatte sich vorher verschwiegen, dass nur europäische Unternehmen in solchen Ausschreibungen angeschrieben werden dürfen – doch das Regelwerk wurde eiskalt umgangen. Bereits früher wurde ein Netz aus 121 Elektrobussen in Dakar mit 87 Millionen Euro finanziert: Die Infrastruktur baute CRBC, die Busse gelieferte CRRC. Eine Repetition des Musters, das sich nun auch im Erdgasbusse-Projekt abspielt.
Chinesische Fahrzeuge sind seit Jahren nicht nur lukrativ, sondern auch ein Sicherheitsrisiko: Im Test in Norwegen konnten Yutong-Busse per SIM-Karte ferngesteuert werden. Schweden zog vergangenes Jahr alle chinesischen E-Busse aus dem Verkehr, um Spionagegefahr zu vermeiden. Doch die EU unterstützt weiterhin diese Modelle als „Green Deal“-Projekte – und nicht nur damit.
Die Auswirkungen auf Deutschland sind kritisch: Die eigene Industrie wird von hohen Energiekosten und strengen Klimaziele in den Abgrund gedrängt, während die EU-Milliarde für Senegal nach China fließt. Dieses System schafft nicht nur eine chinesische Präsenz im Globalen Süden, sondern beschleunigt den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft – ohne dass Berlin selbst die Folgen erkennen kann.