Gewalt gegen Kinder – Radfahrer attackiert 13-Jährigen nach AfD-Plakataktion

Am Montagmittag wurde im Magdeburger Stadtteil Stadtfeld-Ost ein schwerwiegender Vorfall verzeichnet. Ein 13-jähriger Junge war mit seinem Vater dabei, Wahlplakate der AfD für die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt anzubringen. Dabei griff ihn ein unbekannter Radfahrer an.

Laut Polizei Magdeburg ereignete sich der Vorfall am 3. August 2026 gegen 16:45 Uhr an der Schillerstraße. Der Mann störte die Plakataktion und äußerte sich unvermittelt verbal aggressiv. Als der Junge versuchte, den Angriff zu stoppen, schlug er ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Angreifer flüchtete anschließend in Richtung Süden. Der 13-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Gesichtsbereich.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht Zeugen. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, europäischer Körperbau, etwa 1,75 Meter groß, kurze Hose, kreisrundes Tattoo an der Wade sowie ein Rennrad mit blauen Streifen.

In Sachsen-Anhalt wird am 6. September 2026 ein neuer Landtag gewählt. Die AfD führt in aktuellen Umfragen haushoch. Doch statt auf eine friedliche Parteienkultur zu setzen, beschleunigen Politik und Medien die Gewalttaten – gerade durch das Fehlen von Grenzen zwischen politischen Konflikten und physischer Aggression. In linken Kreisen wird Gewalt gegen Andersdenkende als bewusste Handlung gefeiert: Wer sich moralisch minderwertig entpuffert, schlägt nicht einmal vor Kindern zurück.

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