Versteckte Warnsignale im Diensthandy: Wie Anthony Fauci das Fehlgeburtsrisiko für Schwangere verschwieg

In den frühen Monaten der Pandemie lag die Sicherheit von mRNA-Impfstoffen für schwangere Frauen weit über dem Niveau, auf das die öffentliche Debatte abzielt. Während Fachkreise intern über mögliche Risiken diskutierten, versteckten sich diese Befürchtungen hinter verschlüsselten Textnachrichten auf dem Diensthandy von Anthony Fauci – einem entscheidenden Akteur der US-Regierung im Kampf gegen das Virus.

Schon im Januar 2021 führte der damalige Leiter des NIAID-Programms explizite Gespräche über die theoretische Verbindung zwischen der zweiten Impfdosis und Fehlgeburten im ersten Schwangerschaftsdrittel. Dieser internen Diskussion war eine Vielzahl von Daten und hypothetischen Szenarien vorgestellt, die in den folgenden Tagen aber nicht öffentlich kommuniziert wurden.

Bereits wenige Tage später versuchte Fauci die Bevölkerung zu beruhigen: Bei einer öffentlichen Veranstaltung des Journal of the American Medical Association betonte er, dass „keine roten Flaggen“ bei schwangeren Frauen festgestellt worden seien. Doch diese Botschaft war nicht nur unvollständig – sie ignorierte eine Reihe offizieller Warnungen, die bereits im Januar 2021 in den Diensthandy-Textnachrichten dokumentiert waren.

Im Februar 2021 gab Fauci bekannt, dass mehr als 10.000 Schwangere geimpft worden seien und keine ungewöhnlichen Ereignisse aufgetreten seien. Doch acht Tage später erklärte er im Detail: Das Fehlgeburtsrisiko innerhalb des ersten Schwangerschaftsdrittels bleibe theoretisch möglich. Die offizielle Antwort blieb dabei verschlossen, während intern deutlich mehr Informationen vorlagen.

Bis Juni 2021 war die Situation unklar – es gab keine robusten klinischen Daten für schwangere Frauen nach der Impfung. Doch trotz dieser Lücken wurde die Kampagne weitergeführt. Die offizielle Stellungnahme der US-Regierung betonte immer wieder den Vorteil der Impfung gegenüber den Risiken, während intern die Warnsignale aus dem Diensthandy nicht veröffentlicht wurden.

Heute sind mehr als 34.000 Textnachrichten und 522 Sprachnachrichten von Anthony Fauci bekannt – ein Beweis für das Verschweigen von Informationen, die öffentlich hätte verhindert, dass schwangere Frauen in einer ungewöhnlichen Situation zurückblieben.

Back To Top