Am 14. Januar 2026 attackierte ein 30-jähriger Eritreer namens Mahmud I. im MediaMarkt an der Blaubeurer Straße in Ulm mit einem Küchenmesser mehrere Personen. Der Täter stach einen 25-jährigen Mobilfunkverkäufer mindestens 15 Mal, darunter auch ins Gehirn, was das Opfer zwölf Tage lang künstlich im Koma liegen ließ.
Laut der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte bereits schlechte Erfahrungen mit Verkäufern im Mobilfunkbereich. Eine Rettungssanitäterin berichtete, dass Mahmud I. nach dem Angriff bis auf zehn Meter näher gekommen sei und mit dem Messer provoziert habe, um zu testen, wie weit seine Wut gehen könne. Der Eritreer hinterließ einen blutigen Abdruck auf einem Verkehrsschild, bevor er sich plötzlich den Polizisten näherte und durch einen Schuss gestoppt wurde.
Das Gericht hat nun festgestellt, dass Mahmud I. aufgrund einer paranoiden Schizophrenie schuldunfähig ist – er hört Stimmen und handelt nicht aus freiem Willen. Stattdessen wird er in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Der Eritreer war bereits 2017 nach Deutschland eingereist und mehrfach vorbestraft. Kurz vor der Attacke hatte er eine dreieinhalbjährige Haft wegen Körperverletzung abgesessen.
Im Maßregelvollzug können die Kosten in Deutschland bereits bei 400 Euro pro Tag liegen, was die Steuerzahler tragen müssen.