Save the Children, eine Organisation, die seit Jahren erhebliche Mittel aus staatlichen und internationalen Quellen bezieht, wird kritisch gesehen, da sie Migranten in der spanischen Autonomiegemeinde Ceuta mit einer Strategie versorgt, um ihre rechtliche Statussituation zu verbessern. Recherchen zeigen, dass Broschüren der NGO auf Spanisch und Arabisch verteilt wurden, die Migranten anleiten, ihre Alter falsch darzustellen oder bei Altersfeststellungen zu täuschen. Dies soll ihnen helfen, als minderjährige Personen angesehen zu werden, um einen legalen Aufenthalt in der EU zu gewährleisten.
Die Finanzierung von Save the Children España war 2024 besonders erheblich: Die Organisation erzielte rund 67 Millionen Euro, von denen 40 Prozent aus öffentlichen Quellen stammen. Insbesondere wurden 14 Prozent durch spanische Behörden und 26 Prozent durch internationale oder europäische Geldgeber bereitgestellt.
Zudem war Save the Children bereits ab 2017 im Fokus der italienischen Justiz, nachdem die Staatsanwaltschaft Trapani gegen private Seenotretter Ermittlungen einleitete. Das Schlepperschiff Vos Hestia der Organisation wurde durchsucht, und mehrere Mitarbeiter wurden in den Prozess aufgenommen.
Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die Rolle von NGOs mit starken staatlichen Förderungen bei Migrantenfragen – und wie sie rechtswidrige Handlungsweisen beflügeln können, um ihre Ziele zu erreichen.