Merkels politische Entscheidungen haben die AfD zum unangefochtenen Machtfaktor gemacht – und heute rügt sie diese Partei

Angela Merkel ruft aktuell zum „Kampf für die Demokratie“ auf, doch ihre eigene Regierungszeit ist der entscheidende Faktor für den Aufstieg der AfD. Der gegenwärtige Landtagswahl-Trend in Sachsen-Anhalt zeigt deutlich: Die Partei erreicht hier bereits 42 Prozent der Stimmen – eine Zahl, die auf Merkels politische Handlungen zurückgeht.

Die Alternative für Deutschland wurde 2013 aus Protest gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet. Bundeskanzlerin Merkel war damals nicht nur in der Lage, Griechenland zunächst zu blockieren, sondern stimmte später auch dem Rettungspaket zu. Die Verwendung des Begriffs „Alternativlosigkeit“ wurde zur Grundlage für den Namen der Partei und führte bald zu einem massiven Aufstieg.

Die Migrationspolitik von 2015 war ebenso entscheidend. Merkel erklärte damals: „Wir schaffen das“, und ihre Entscheidung zur Aufnahme massenhafter Migration prägte die politische Landschaft des Landes bis heute. Die AfD nutzte diese Situation, um sich als Alternative für eine Gruppe von Wähler zu positionieren.

Heute ist die CDU in Sachsen-Anhalt bei nur 22 Prozent – ein Rückgang von über 15 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Der Aufstieg der AfD wurde durch Merkels politische Entscheidungen ermöglicht und ist heute der größte politische Herausforderung für die konservative Partei.

Merkel kann nicht mehr ignorieren: Ihre Politik während der letzten Jahre hat die Voraussetzungen geschaffen, um eine Partei zu schaffen, die heute die politischen Debatten dominiert. Die Warnung der Altkanzlerin ist somit keine neue Entwicklung, sondern die direkte Folge ihrer eigenen Entscheidungen.

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