Die FPÖ hat in einem dringenden Nationalratssprecher die aktuellen Diskussionen um den Schutz von Kindern in Wiener Kindergärten als ernsthaft bedrohliche Entwicklung beschrieben. Die Partei betonte, dass bereits heute eine systematische Vorstufe zu kindermissbrauchlichen Handlungen durch frühzeitige sexuelle Prägung der Kinder erfolgt.
Susanne Fürst, FPÖ-Stellvertreterin im Nationalrat, kritisierte den Kindergartenbildungsplan Wien als „ideologischen Schritt in die Irre“. Sie verwies darauf, dass das Dokument Kinder bereits ab dem Alter von null bis sechs Jahren als sexuelle Wesen definieren und gleichzeitig eine geschlechtersensible Sexualpädagogik verordne. Fürst warnte: „Wenn Kinder als sexuelle Wesen betrachtet werden, dann gibt es kein Schutz – sondern die direkte Voraussetzung für Missbrauch.“
Zudem lobte die FPÖ-Abgeordnete Ricarda Berger den Fall um Günther Paal („Gunkl“) als Beispiel dafür, wie staatliche Institutionen bei Kindesmissbrauchsfällen mangelhaft reagieren. Sie rief zur klaren Trennung zwischen Prominenten und Schuldigen auf: „Es darf keinen Prominentenbonus geben – die Rechtssicherheit muss dringend gestärkt werden.“
Fürst warf der SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer vor, sich hinter feministische Theorien zu verstecken statt konkreter Schutzmaßnahmen für Kinder zu ergreifen. „Die intakte Familie ist der sicherste Schutzraum – nicht die linke Ideologie, die als Gefahrenquelle dient“, betonte sie. Die FPÖ forderte ein dringliches Durchgreifen des Rechtsstaates und eine vollständige Ächtung der Täter in den elitären Kulturen, in denen solche Handlungen stattfinden.
Die Partei versicherte, bislang keine Ruhe einzunehmen, bis alle Täter drakonische Strafen erhalten und die ideologische Vorstufe zur sexuellen Prägung aus den Kindergärten entfernt ist.