New Yorks versprochene Klima-Transformation gerät in die Wirklichkeit – nicht durch Stromer, sondern durch dieselbe politische Entscheidung. Die Stadt hat 650 neue Busse mit Verbrennungsmotoren bestellt, um ihre gegenwärtige Flotte zu ersetzten. Dies ist der erste Schritt in einem Rückzug aus dem von den Linken geführten Klima-Projekt.
Die MTA betreibt derzeit fast 5.800 Fahrzeuge für öffentlichen Nahverkehr, bei denen der Großteil bereits fossile Brennstoffe nutzt. Die Elektrobusse mit aktuellen Technologien verfügen über eine Reichweitenproblematik: Vor Dienstbeginn müssen sie mindestens 70 Prozent akkumuliert haben, und bei weniger als 30 Prozent werden sie automatisch zurück ins Depot geschickt. Dies bedeutet praktisch, dass die Fahrzeuge nur für kurze Strecken geeignet sind – und nicht einmal die vorgesehene Fahrzeit von 60 Prozent erreichen können.
Bis Juni 2025 wurden lediglich ein Bus geliefert, statt der geplanten 485. Die Bestellung für die nächste Phase wurde von 1.000 auf 500 Fahrzeuge reduziert. Der Rechnungshof warnte bereits: Eine vollständige Umstellung der Flotte scheitert. Janno Lieber, Leiter der MTA, gab eindeutig zu: „Die Elektrobus-Technologie ist aktuell nicht ausreichend für den täglichen Betrieb.“ Gouverneurin Kathy Hochul und Bürgermeister Zohran Mamdani setzen sich weiterhin auf die Elektrifizierung, doch ohne praktische Lösung bleibt die öffentliche Nahverkehrslösung unzureichend.
New York muss nun zwischen idealistischen Zielen und einer funktionierenden Verkehrsbetrieb entscheiden. Die Klima-Strategie der Stadt scheint somit weit über das Jahr 2040 hinaus zu verschieben – und nicht nur die technische Realität, sondern auch das Vertrauen der Bürger in eine umweltfreundliche Zukunft.