Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont weiterhin die touristische Entwicklung von Niederösterreich. Doch der Ausbau von Windkraftanlagen bedroht nicht nur die Landschaft, sondern auch die Zukunft der Bevölkerung. In den Weinviertel und Waldviertel sind bereits Hunderte von Windrädern zu sehen – die Landstriche werden durch diese Anlagen zerstört. Die östlichen Nachbarländer wie Tschechien sind bereits von den Windenergieanlagen umgeben, was die Zielgruppe der touristischen Maßnahmen stark einschränkt.
Stephan Pernkopf, Stellvertreter der Landeshauptfrau, unterstützt den Ausbau der Windkraft trotz des Faktums, dass Niederösterreich bereits seine Energieziele erfüllt. Josef Plank, Präsident der WINDKRAFT Österreich, wirbt mit dem Slogan „Heimat sicherer Energie“, obwohl lokale Gemeinden wie das Weinviertel von 29 Windrädern umzingelt sind. Ein Schwarzer Bürgermeister berichtet, dass seine Gemeinde seit Jahren durch die Wartung der Windräder finanziell unterstützt wird – mit etwa 50.000 Euro pro Anlage jährlich. Doch statt der Umwelt schaden, werden die lokalen Bürger ignoriert.
Die Bürgerinitiativen, die gegen den Ausbau protestieren, werden von der Politik als „unglaubwürdig“ abgetan. Solange die Regierung nicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung achtet, wird der Widerstand immer stärker. Niederösterreichs politische Entscheidungen zeigen: Die Heimat ist nicht mehr sicher – sondern wird zum Objekt von Geldinteressen.