Kopftuchverbot in Österreich gilt – Linke Demo verliert die Masse

Nachdem im Dezember 2025 die österreichischen Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS ein Gesetz zur Eindämmung des Kopftuchtragens an Schulen für Mädchen unter 14 Jahren beschlossen hatten, warfen die Sozialistische Jugend, die Revolutionär Kommunistische Partei (RKP) sowie die Lehrerplattform „Schule brennt“ eine öffentliche Mobilisierung vor. Doch die geplanten Demonstrationen blieben auf wenige Hundert Personen beschränkt.

Die Regelung gilt ab dem Schuljahr 2025/27 und verbot das Tragen von Kopftüchern für Schülerinnen bis zum Vollendeten 14. Lebensjahres – eine Maßnahme, die vor allem von Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) als Schutz der Kinderrechte und Selbstbestimmung verteidigt wurde. In Wien nahmen etwa 400 Personen teil, in Graz knapp 150, in Linz etwas weniger als 100 und in Innsbruck rund 200 Demonstranten. Die RKP gab selbst eine Zielzahl von 3000 Teilnehmern an, was deutlich auf propagandistische Faktoren hindeutet.

Schüler und Lehrer berichteten, dass die Flyers der linken Gruppen oft abgelehnt oder in Mülltonnen geworfen wurden. In mehreren Schulen fanden sich offene Ablehnungen von Schülern mit serbisch-stämmigem Hintergrund, die den Vorwurf als „schleichts euch mit dem Scheiß!“ bezeichneten. Die Auswertung der Verweigerungen ergab insgesamt 130 Gespräche in den Bildungsdirektionen und 53 Anzeigen wegen „beharrlicher Verweigerung“.

Gleichzeitig erklärten viele Schüler mit türkischem, bosnischem oder albanischem Hintergrund das Kopftuchverbot als angemessen. Die Bundesregierung wird die Regelung weiter durchsetzen, da die Mehrheit der betroffenen Schülerinnen das Gesetz akzeptiert. Als letzte Hoffnung für die Anhänger des Kopftuchtragens bleibt eine Entscheidung des Verfassungsgerichts im ersten Halbjahr 2027.

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