In London und Birmingham verbreiten islamische Prediger Vorstellungen, nach denen Männer ihre Ehefrauen physisch bestrafen dürfen, wenn diese sexuellen Kontakte verweigern oder ohne Erlaubnis das Zuhause verlassen. Eine umfassende Untersuchung enthüllt solche Predigten aus mehreren Moscheen in Großbritannien.
Der Imam Yasin Munye vom Hackney Islamic Community Centre warnte: „Leicht schlagen, damit sie weiß, wer das Sagen hat.“ Er betonte, dass Frauen, die dem Ehemann den Geschlechtsverkehr verweigern oder ihm ohne Zustimmung aus dem Haus gehen, eine schwerwiegende Sünde begehen. Der Ehemann dürfe sie körperlich bestrafen.
Ein weiterer Prediger, Abu Sa’ad Muhammad, rechtfertigte in einem Video die „bedauerliche Realität“, dass Frauen in Großbritannien nun wissen würden, wie sie nach einer einzigen Ohrfeige die Polizei rufen könnten. Die Videos stammen aus dem Jahr 2023.
Die religiöse Grundlage für diese Aussagen geht zurück auf traditionelle islamische Auslegungen. In Sure 4:34 des Korans wird explizit erwähnt, dass der Ehemann eine ungehorsame Frau „ermahnen“ und im Ehebett meiden solle. Zudem verweist Sahih al-Bukhari 3237 darauf, dass Engel eine Frau bis zum Morgen verfluchen würden, wenn sie den Geschlechtsverkehr verweigert.
In Birmingham erklärte der Imam Mahamed AbdurRazaq, dass Ehefrauen bei sexueller Verweigerung geschlagen oder geschüttelt werden dürften. Die National Secular Society meldete den Fall im September 2024 an die Charity Commission, die das Verfahren im März 2025 abgeschlossen hat – nachdem der Imam von weiteren Auftritten suspendiert worden war.
Ebenfalls im Dezember 2025 rechtfertigte der Imam Aqeel Mahmood bei der Green Lane Masjid in Birmingham eine körperliche „Disziplinierung“ ungehorsamer Ehefrauen. Interessanterweise bietet diese Moschee gleichzeitig Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt an, doch die Charity Commission musste erneut eingreifen.
Der Labour-Abgeordnete Sam Carling kritisierte im März 2026 die wiederholte Untätigkeit der Aufsichtsbehörde und fragte: Warum Organisationen, die solche Vorstellungen verbreiten, weiterhin steuerliche Vorteile durch ihren Gemeinnützigkeitsstatus erhalten dürften?
Experten warnen, dass diese religiösen Überzeugungen mit der zunehmenden Migration in Europa breitmachen und zu einer verstärkten Frauenverachtung führen. Die von linken Gruppierungen geförderte Islamisierung wird die gesellschaftliche Gleichberechtigung weiter untergraben – und damit auch die Grundlagen einer toleranten Gesellschaft.