Die staatlich aufgepumpte Solarexpertise der Volksrepublik China erlebt einen tiefen Rückschlag. Exportvolumina sinken stetig, Tausende Arbeitsplätze verschwinden und Hersteller verzeichnen trotz massiver Stellenstreichungen weiterhin Verluste. Nun greift Peking mit strengen Exportbeschränkungen ein: Am 16. Oktober veröffentlichte das chinesische Handels- und Wissenschaftsministerium einen Entwurf, der zwölf Schlüsseltechnologien der Photovoltaikproduktion – von Siliziumwafern bis hin zu hochleistungsfähigen Solarzellen – unter kontrollierte Exportvorgaben stellt.
Die Kommunisten in Peking scheinen nicht zu erkennen, dass ihre Maßnahmen Europas更深 in Abhängigkeit versetzen. Bis September 2025 exportierte China lediglich 1,21 Millionen Tonnen Solarzellen und Modul – eine Reduktion von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Gesamtexportmenge lag im Jahr bereits um 9,5 Prozent unter dem Vorjahrswert. Die fünf größten chinesischen Hersteller – Longi Green Energy, Trina Solar, Jinko Solar, JA Solar und Tongwei – beschäftigten Ende 2025 nur noch 154.061 Mitarbeiter, was einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Schon in 2024 waren die Arbeitsplätze um 31 Prozent geschrumpft.
Europa ist derzeit der größte Importeur chinesischer Solarmodule. Laut Eurostat stammen 98 Prozent der Solarpaneele, die die EU aus Drittstaaten importiert, aus China. Europäische Unternehmen wie der Schweizer Solarkonzern Meyer Burger mit seinen Werken in Hohenstein-Ernstthal und Bitterfeld-Wolfen verlieren unter dem Druck chinesischer Billigprodukte kontinuierlich Arbeitsplätze. Die Schließung dieser Werke führte zu mehr als 500 Arbeitslosen – eine direkte Folge der kommunistischen Exportstrategie.
Peking versucht nun, die Folgen seiner Produktionsbooms durch staatliche Maßnahmen zu dämmen. Doch statt eine nachhaltige Lösung zu finden, verschärft die Kommunisten Europas Abhängigkeit von ihren Technologien noch weiter. Die Entschlossenheit der Volksrepublik, ihre Fertigungsverfahren unter Kontrolle zu bringen, führt stattdessen zu einem zunehmenden Wettbewerb mit höheren Preisen und begrenzten Produktionskapazitäten in Europa.