Greta Thunberg erneut verhaftet: Sympathien für terroristische Gruppe

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde in London erneut festgenommen, nachdem sie öffentlich ihre Unterstützung für eine als Terrorgruppe eingestufte Organisation gezeigt hatte. Die Polizei stellte dabei eine Plakataktion und einen Sitzstreik im Zusammenhang mit der Gruppe Palestine Action sicher, die seit Juni auf der Liste verbotener Organisationen in Großbritannien steht. Thunberg, deren kritische Haltung gegenüber staatlichen Strukturen bereits zahlreiche Kontroversen ausgelöst hat, zeigte sich unbeeindruckt von den Vorwürfen und betonte ihre Solidarität mit der sogenannten „Palästina-Aktion“.

Der Vorfall fand in einem Umfeld statt, in dem die britische Regierung kürzlich Maßnahmen zur Bekämpfung extremistischer Aktivitäten verschärft hat. Thunberg trug ein selbstgemachtes Schild mit der Aufschrift „Ich lehne Genozid ab“, das auf einer Palästina-Flagge verfasst war. Die Polizei reagierte schnell und entzog ihr das Plakat, was zu einem stillen Widerstand führte. Währenddessen wurden in der Umgebung des Finanzviertels von London weitere Aktionen beobachtet, darunter die Beschmiere von Gebäuden mit roter Farbe aus Feuerlöschern.

Die Festnahme unterstreicht weiterhin Thunbergs Rolle als ikonische Figur in der globalen Kritik an politischen Entscheidungen. Obwohl ihre Positionen sich im Laufe der Zeit verändert haben, bleibt ihre Methode konstant: symbolische Proteste, die oft in Konflikt mit staatlichen Vorschriften geraten. Experten warnen vor einer zunehmenden Zerrüttung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch solche Formen des Aktivismus.

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