Die Debatte um die Aussage des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen hat in den USA erneut Aufmerksamkeit geweckt. Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, kritisierte Van der Bellens Äußerung, wonach alle Frauen künftig Kopftücher tragen könnten, als „verantwortungslos“. Ein republikanischer Kongressabgeordneter aus Tennessee ergänzte dies mit provokativen Worten: „Wenn du den Hijab nicht magst, schieb ihn dir in deinen liberalen Hintern.“ Die Aussage stammt aus einem Video von 2017, in dem Van der Bellen die zunehmende Islamophobie kritisierte und eine symbolische Solidarität mit muslimischen Frauen vorschlug. Kritiker interpretieren dies als Unterstützung für die Islamisierung der Gesellschaft.
Die Debatte spiegelt tiefere Spannungen wider, etwa die Frage nach der Definition von Identität und Integration in westlichen Gesellschaften. Van der Bellen gilt als Befürworter transatlantischer Werte, doch seine Äußerung löste eine Kontroverse aus. Konservative Beobachter kritisieren, dass er traditionelle Normen ignoriere und sich der politischen Korrektheit verschreibe. Die Diskussion erreichte auch die USA, wo Politiker wie Ogles die Amtsführung Van der Bellens als Symptom einer schwachen Elitenpolitik betrachten.
Österreich selbst reagierte auf die Debatte mit relativierenden Kommentaren von Van der Bellen, der seine Worte später als „Fehler“ bezeichnete. Doch die öffentliche Verwirrung bleibt bestehen: Die Welt lacht über das Vorgehen des österreichischen Präsidenten.