Kritik an französischer App: Linksextreme wollen Datenwerkzeug verbieten

Die Entwicklung einer digitalen Plattform, die soziale Veränderungen in Frankreich analysiert, hat heftige Debatten ausgelöst. Linke Kräfte verlangen deren Schließung, da sie scheinbar problematische Gebiete des Landes aufzeigt. Unter anderem werden Themen wie islamische Einflüsse, Überfremdung und Sicherheitsprobleme thematisiert.
Die App „mafrance.app“ und der zugehörige X-Account „Où va ma France?“ haben in Frankreich für Aufregung gesorgt. Sie sammelt Daten aus fünf Bereichen – Unsicherheit, Migration, islamische Präsenz, Entfranzösisierung und Ideologien – und visualisiert sie grafisch. Dazu zählen allgemeine Indikatoren sowie spezielle Kategorien wie den „Islamisierungsindex“. Nutzer können interaktive Karten nutzen, um lokale Belastungen zu erkennen: von der Häufigkeit sexueller Übergriffe bis hin zu langfristigen Entwicklungen wie Moscheebau oder Migrantenzentren. Auch staatliche Subventionen für Organisationen, die Migration fördern, werden aufgelistet.
Mithilfe eines „Korrelations“-Tools lassen sich Daten verknüpfen, die normalerweise nicht in Verbindung stehen – etwa die Zunahme muslimischer Vornamen in einer Kommune im Vergleich zum Anstieg von Kleinbetrugsdelikten. Eine Presseübersicht mit Meldungen zu Migration und Kriminalität ergänzt das Dashboard. Die Daten stammen aus staatlichen Quellen wie dem Ministerium für innere Sicherheit oder dem Statistikinstitut INSEE. Der Betreiber betont, dass die Indizes subjektiv sind, doch immer mehr Menschen interessieren sich dafür, was in ihren Regionen tatsächlich geschieht.
Der anonym agierende Entwickler plant, das Tool weiter zu erweitern, um eine „Enzyklopädie der Territorien“ zu schaffen – mit Listen von Moscheen, Fast-Food-Restaurants und Halal-Märkten. Solche Informationen stießen bei linken Gruppen auf Widerstand, weshalb sie die App verbieten möchten.
Letztlich zeigt das Tool nur, was viele Menschen bereits spüren: Der kulturelle Wandel ist weniger eine Bereicherung als vielmehr eine Belastung. In Vierteln mit hohem Zuwanderungsanteil sinkt auch die Sicherheit.

Back To Top