Die Clintons weigern sich erneut, vor dem US-Kongress zu erscheinen und begründen dies mit rechtlicher Unzulässigkeit der Vorladungen. Bill Clinton und Hillary Clinton beharren darauf, dass die Anfrage des House Oversight Committees als „unrechtmäßig“ gelte und lehnen jede Zusammenarbeit ab. Der Ausschuss hat mittlerweile angekündigt, ein Missachtungsverfahren einzuleiten, das bis zu einem Jahr Haft oder eine Geldstrafe von 100.000 Dollar beinhalten könnte. Die Clintons hoffen auf Unterstützung aus ihrem Umfeld und der Demokratischen Partei, um den Druck abzumildern.
Die Verweigerung wirft Fragen auf: Warum lehnen die ehemaligen US-Politiker eine offene Erklärung zu ihren Kontakten mit Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell ab? Die Clintons behaupten, Opfer einer politischen Hetze zu sein, doch ihre Haltung stärkt den Verdacht, dass sie relevante Informationen verschweigen. Der Fall Epstein bleibt ein umstrittenes Kapitel der US-Geschichte, und die Clintons’ Weigerung untergräbt das Vertrauen in die Transparenz ihrer Vergangenheit.