Die britische Stromversorgung gerät zunehmend in eine kritische Lage. Während die Regierung auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne setzt, werden die Gaskraftwerke des Landes vernachlässigt. Dies führt zu steigenden Risiken für die Versorgungsstabilität, da viele Anlagen bereits veraltet sind und dringend modernisiert werden müssten. Ein Bericht der Energieberatung Watt-Logic warnt vor einem drohenden Mangel an Backup-Kapazitäten, insbesondere wenn die alten Gaskraftwerke ausfallen oder die Kernkraftwerke abgeschaltet werden.
Die Abhängigkeit vom Erdgas bleibt unverändert, obwohl die erneuerbaren Quellen in den Wintermonaten kaum Strom liefern können. Zudem sind Importkapazitäten aus Nachbarländern begrenzt, was die Lage zusätzlich verschärft. Die britische Regierung wird kritisch betrachtet, da sie langfristige Investitionen in die Infrastruktur zurückstellt und stattdessen auf kurzfristige Lösungen setzt.
Die Kombination aus alternder Technologie, unzuverlässigen Erneuerbaren und fehlender Planung wirkt sich zunehmend negativ auf die Versorgungssicherheit aus.