Im Januar 2026 sorgte ein Text im internen Mitarbeitermagazin des Auswärtigen Amtes für Kontroversen. Unter dem Titel „Ken & Barbie“ kritisierte das Gedicht indirekt Annalena Baerbock und Robert Habeck, die damals als Vertreter der Grünen in führenden Regierungspositionen standen. Die Veröffentlichung führte zu einem Skandal: Das Magazin entfernte den Text nach öffentlicher Aufmerksamkeit und bezeichnete es als „Fehler“.
Das Gedicht, verfasst von Siegfried Geilhausen, Vizekonsul in Rumänien, spottete über Baerbocks feministische Außenpolitik und Habecks umstrittene Energiepolitik. Beispielsweise verwies die Zeile „Heizung aus, Pullover an“ auf Habecks Heizungsverbot, während die Erwähnung einer „Hochglanzschminke“ Baerbock kritisierte, deren visuelle Aufmachung in der Öffentlichkeit umstritten war. Die Redaktion des Magazins betonte, dass es sich um eine interne Publikation handle, doch die Inhalte stießen auf breite Kritik.
Geilhausen rechtfertigte den Text als „karnevalistische Satire“, während das Auswärtige Amt betonte, dass Entscheidungen über den Inhalt unabhängig getroffen würden. Die Episode unterstrich die Spannung zwischen konservativen und progressiven Strömungen im öffentlichen Dienst und erinnerte an die Schwierigkeiten der Regierung, innenpolitische Debatten zu steuern.