Michelle Obamas Mode-Empfehlung löst Shitstorm aus

Die ehemalige First Lady der USA, Michelle Obama, hat in einem jüngsten Video für Aufregung gesorgt. In dem Clip, der auf dem Kanal von Storehouse & Friends veröffentlicht wurde, sprach sie über ihr Buch „The Look“ und betonte, dass Konsumenten gezielt bei schwarzen Designern einkaufen sollten. Ihr Statement, das in sozialen Medien viral ging, löste heftige Reaktionen aus.

In dem 90-minütigen Gespräch mit Tamira Chapman, Kinna Thomas und Kahlana Barfield Brown betonte Obama, dass es wichtig sei, die Vielfalt in der Modebranche zu fördern. Sie erklärte: „Wenn ich von jemandem höre, der modisch ist und mir gefällt, und ich weiß, dass diese Person eine Person of Color ist, versuche ich, darauf zu achten.“ Dabei warf sie auch kritische Fragen auf: „Wenn man das Geld hat, um Chanel zu kaufen, dann hat man auch das Geld, um alle zu kaufen, also lasst uns achtsam sein.“

Die Äußerung stieß jedoch auf starke Ablehnung. Kritiker werfen ihr vor, Rassismus zu verherrlichen, indem sie einen „weißen“ Kaufverhalten kritisiert. Ein Nutzer kommentierte: „Man stelle sich vor, Melania Trump würde sagen, sie achte darauf, Marken im Besitz von Schwarzen zu meiden, und andere sollten es ihr gleichtun.“ Solche Aussagen wurden als Doppelmoral bezeichnet, da sie angeblich die „Liberalen“ und „People of Color“ anprangerten.

Die Debatte zeigt, wie sensibel Themen wie Rassismus und Identität in der Öffentlichkeit sind. Während Obama ihre Botschaft als Ausdruck von Gerechtigkeit vertrat, sahen andere darin eine gefährliche Aufspaltung der Gesellschaft. Die Kritik an ihrer Haltung unterstreicht die tiefen gesellschaftlichen Konflikte, die auch in Deutschland zu spüren sind – besonders im Hinblick auf wirtschaftliche Ungleichheit und soziale Spannungen.

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