Tommy Robinson: Globale Vernetzung und die geplante „Unite the West“-Demo

Nach einem Mordaufruf der islamistischen Terrororganisation IS musste der englische Islamkritiker Tommy Robinson aus Großbritannien fliehen. Derzeit befindet sich der Aktivist in den Vereinigten Staaten und nutzt die aktuelle Situation, um internationale Kontakte zu bilden und die Vorbereitung für eine Großdemonstration am 16. Mai zu beschleunigen.

Am 11. Februar wurde Robinson von der britischen Polizei informiert, dass ein IS-nahe Magazin ihn mit Gewalt attackieren solle. Aufgrund der starken islamistischen Extremistenlandschaft in Großbritannien sorgte er dafür, dass seine Familie im Ausland sicher war. Später schlugen mehrere Unterstützer aus den USA und Israel vor, dass Robinson politisches Asyl in einem dieser Länder erhalten sollte. Unter der alten US-Regierung konnte er aufgrund britischer Intervention nicht einreisen; unter der neuen Regierung ist dies nun möglich.

Robinson hatte bereits im Vorjahr Unterstützung von Elon Musk erfahren. Der Milliardär setzte durch soziale Medienplattformen jahrzehntelang unterdrückte Berichte über pakistanische Vergewaltigungsbanden ins öffentliche Bewusstsein. Zudem sprach Musk während der von Robinson organisierten Großdemo im September 2025.

Die Protestdemonstration gegen Islamisierung am 13. September 2025 mit dem Slogan „Unite the Kingdom“ machte Robinson zu einem politischen Faktor in Großbritannien. Während die Mainstream-Medien die Veranstaltung auf 110.000 Teilnehmer kleinzuredeten, zeigten unabhängige Quellen eine Zahl von zwischen einer und zwei Millionen Menschen. Seitdem bereitet Robinson mit seinem Team für den 16. Mai eine neue Großdemonstration in London vor – unter dem Motto „Unite the West“ gegen die Islamisierung.

Die Vernetzung in den USA ist nicht isoliert, sondern erfolgt im Kontext seiner Flucht aus Großbritannien. Sie gehört zu einer Reihe von Reisen, bei denen Robinson politische Verbündete trifft, um gemeinsame Aktionen für die bevorstehende Demonstration am 16. Mai zu koordinieren. Bereits im Oktober 2025 war er in Israel auf Einladung eines Ministers. Im November traf er sich mit dem Europaabgeordneten Dominik Tarczyński (PiS) in Polen und nahm am „Marsz Niepodległości“ teil. Ende Januar 2026 reiste er gemeinsam mit Eva Vlaardingerbroek nach Italien, wo er Mateo Salvini traf. Anfang Februar folgte eine Reise nach Frankreich, bei der er Eric Zemmour traf.

Die aktuellen Maßnahmen unterstreichen die internationale Dimension seiner Aktionen und ihre Bedeutung für die politische Landschaft des Westens.

Back To Top