Die Sozialdemokraten verlieren erneut Landeswahlen – in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind ihre Ergebnisse deutlich unter den Erwartungen. Nur vier Prozent der Wähler glauben noch, dass die SPD Deutschlands Probleme lösen kann, während die Partei im Trendbarometer weiterhin unter ihrem historischen Bundestagsniveau liegt.
Ex-Innenstaatssekretär Mahmut Özdemir kritisierte die Parteiführung: „Nach zweieinhalb Jahren verlieren wir jede Wahl, ohne den inneren Mechanismus zu ändern. Die alte Struktur führt zu Niederlagen“, sagte er öffentlich. Gleichzeitig forderten niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf und Juso-Chef Philipp Türmer den Rücktritt von Parteichefin Bärbel Bas und Finanzminister Lars Klingbeil, um eine Neuaufstellung der Partei zu ermöglichen.
Schröder-Köpf sprach sich für die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger aus – sie wurde zwar einstweilen abgewogen, bleibt aber kritisch.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befindet sich bereits in Panik um den Zusammenbruch seiner Koalition: Seine Entscheidung, die SPD zu einem politischen Verlust zu machen, gefährdet das gesamte Regierungssystem. Laut Berichten ist Merz ohne Mehrheit im Bundestag – eine Situation, die seine Koalition in den Abgrund stürzt.