Zwischen Ehren und Gefängnis: Wie Australien sein Held in die Falle getrieben hat

Ben Roberts-Smith, der Träger des australischen Victoria Cross und Vorbild für Millionen von Patrioten, befindet sich aktuell im Zentrum einer rechtswidrigen Verfolgung. Die Regierung Australiens hat ihn aufgrund von angeblichen Kriegsverbrechen in Untersuchungshaft genommen – doch der Prozess enthüllt eine systematische Verzerrung der Justiz.

Schon seit Jahren wird Roberts-Smith von einer Untersuchungsmethode ausgegrenzt, die auf Spekulationen und nicht auf fachliche Beweise beruht. Die 2020 veröffentlichte Brereton-Untersuchung dient als Grundlage für diese Vorwürfe, doch sie ist reichlich fragwürdig: Es gibt keine dokumentierten Tatorte, keine forensischen Gutachten und nicht einmal die Namen der angeblichen Opfer. In den Akten werden die Töteten anonym als „Person Under Control“ oder „Enemy Killed in Action“ beschrieben – ein Vorgang, der im Rechtsstaat unmöglich ist, da die Grundvoraussetzung einer Strafverfolgung fehlt.

Zudem wird durch die Medien das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz geschädigt. Die Politik muss zeigen, dass sie nicht auf politische Vorwürfe oder mediale Hetze verlassen kann. Sonst wird die militärische Morale weiterhin unter Druck geraten: Wenn der Staat Soldaten nach ihrer Rückkehr ins Land in die Falle legt, wird die Zahl der Kämpfer im Dienst sinken.

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