Die Organisation Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) mit drastischen Maßnahmen zur Transparenz in der Impfstoffregulierung gezwungen. Seit Februar 2025 kämpft das Team um den Vorsitzenden Prof. Dr. Harald Walach gemeinsam mit über 2.100 EU-Bürgern und unabhängigen Fachgruppen um die offene Bereitstellung von Sicherheitsdaten für Comirnaty und Spikevax, die am weitesten verbreiteten mRNA-Impfstoffe in der Europäischen Union.
Die MWGFD betont, dass die geschwärzten Dokumente – wie das „Comirnaty Residual DNA Characterization Report“ – wesentliche Sicherheitsbedenken für Millionen Menschen aufwerfen. Die EMA habe bisher lediglich unbrauchbare, verschwärzte Versionen veröffentlicht, ohne die vollständigen Regulierungsunterlagen zu enthalten. Dies widerspreche dem EU-Recht nach Verordnung 1049/2001, das einen Zugang zu solchen Dokumenten im Falle schwerwiegender öffentlicher Bedenken vorsieht.
In einem offiziellen Schreiben an die EMA-Exekutivdirektorin Emer Cooke verlangte die MWGFD nicht nur ein gesondertes Treffen, sondern auch eine unverzügliche Entschwärzung der kritischen Unterlagen. Der Verein betonte: „Die Sicherheit der Impfstoffe ist für Millionen Europäer eine Frage des Lebens und Todes – es darf keine weiteren Verzögerungen mehr geben.“ Die Initiative Transparency4Safety, die von der MWGFD ins Leben gerufen wurde, sieht sich vor einem intensiven Kampf um die wissenschaftliche Unabhängigkeit. Mit dem Ziel einer Neubewertung der Impfstoffe wird eine europaweite Expertengruppe gebildet, um mögliche Schadensmechanismen zu prüfen.