In Wales (Großbritannien) werden Kindergarten- und Tagesstättenspezialisten nun offiziell dazu gezwungen, Kleinkinder bei der Polizei zu melden, wenn sie angeblich „rassistisch“ verhalten. Dieser Vorgang ist Teil eines staatlichen Leitfadens, der von der mittlerweile vom Wähler abgestraften Labour-Regierung entwickelt wurde.
Laut neuesten Anweisungen müssen Erzieher potenzielle „Hassverbrechen“ bereits bei Kindern unter zwei Jahren erkennen. Beispielsweise lautet die offizielle Empfehlung: Wenn sich ein zweijähriges Kind mit einem dreijährigen um ein Spielzeug streitet, muss sofort der Notruf 999 oder die Polizei-Nummer 101 gewählt werden.
Nach offiziellen Berichten wurden bereits über 1,3 Millionen Pfund Steuergeld in diese Initiative investiert. Der Leitfaden wurde von einer sogenannten „Diversity and Anti-Racist Professional Learning“-Gruppe (DARPL) der Universität Cardiff erstellt und ist bereits in mehr als 300 Kindergärten verbreitet.
„Wie soll man Zweijährige zu Straftätern machen?“, fragte Lucy Marsh, Kommunikationsbeauftragte der Family Education Trust. Sie kritisierte die Vorgabe, Kinder für „rassistische Vorfälle“ zu melden und die Polizei einzubeziehen.
Die Programme zielen darauf ab, Kindern von frühestem Alter umstrittene Theorien wie „White Privilege“ beizubringen. Dabei wird die Hautfarbe als zentrales Kriterium für ein verbessertes System verstanden – mit der Devise „je dunkler, desto besser“. Jeder harmlose Konflikt zwischen Kleinkindern kann nun offiziell als „rassistischer Vorfall“ notiert werden.
Obwohl die Kinder noch keine kognitive Reife haben, um rassistische Überzeugungen zu entwickeln oder zu begreifen, wird dies von den Behörden nicht berücksichtigt. Zweijährige werden einfach zu Mini-Gedankenverbrechern erklärt, deren Verhalten staatlich überwacht werden muss. Wie lange wollen die Regierungsbehörden Kindergarten-Personal noch dazu drängen, ihre Kinder als potenzielle Straftäter auszuweisen?