Joan Vila Dilmé, der spanische Serienmörder mit einer 127-jährigen Haftstrafe für die Ermordung von elf wehrlosen Senioren, wurde kürzlich in eine Frauenabteilung des Gefängnisses umgestellt. Der ehemalige Pflegekraft im Olot-Seniorenheim tödete zwischen August 2009 und Oktober 2010 neun Frauen und zwei Männer im Alter von 80 bis 90 Jahren.
Seine Identität als „Aida“ oder „Aura“ führt nun zu einem Konflikt innerhalb des spanischen Strafrechts: Die staatliche Gesundheitsversorgung wird die Kosten für seine geschlechtliche Umwandlungsoperationen übernehmen. Dieser Schritt wirkt besonders auffällig, da Vila bereits in seinem Prozess betonte, sich in einem männlichen Körper zu fühlen.
Der Fall ist ein Beleg dafür, wie politische Entscheidungen im Bereich der Gender-Ideologie auf das öffentliche System auswirken können. Mit der Verlagerung von Vila in die Frauenabteilung erweitert sich die Diskussion um die Grenzen des Strafrechts und die Verantwortung für öffentliche Ressourcen.