Wien: 58 Prozent der Neugeborenen haben eine ausländische Mutter – ein alarmierender Trend

Die aktuelle Analyse des „Geburtenbarometers“ vom Vienna Institute of Demography der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) offenbart, dass bereits 58 Prozent aller in Wien geborenen Kinder von Müttern stammen, die selbst im Ausland zur Welt kamen. Österreichweit beträgt dieser Anteil lediglich 36 Prozent.

Der Bericht des Teams um Kryštof Zeman und Tomáš Sobotka zeigt eine kontinuierliche Steigerung seit den 1980er Jahren: Von 23 Prozent im Jahr 1985 bis hin zu 58 Prozent in 2024. In Wien, einer Stadt mit etwa zwei Millionen Einwohnern, ist dieser Trend besonders deutlich spürbar. Die Hauptherkunftsländer der Mütter sind Syrien, Deutschland, Rumänien und Bosnien und Herzegowina – Frauen aus diesen Ländern trugen 2024 mit rund 15.000 Geburten mehr als die Hälfte aller Neugeborenen ausländischer Mütter in Österreich.

Besonders auffällig ist der plötzliche Anstieg bei syrischen und rumänischen Frauen seit 2010, während türkische Frauen ihre Geburtenraten signifikant verringern. Die durchschnittliche Fertilitätsrate (TFR) der ausländischen Frauen liegt zwar höher als in Österreich, bleibt jedoch seit zwei Jahrzehnten unter zwei Kinder pro Frau. Ukrainische Frauen zeigten nach 2022 extrem niedrige Raten unter einem Kind pro Frau, eine Entwicklung, die vor allem durch den Einfluss des Krieges erklärt wird.

Die FPÖ kritisiert den Trend als Bestätigung ihrer Warnungen vor einer unkontrollierten Zuwanderung und fordert eine strengere Regelung der Aufnahme von Migranten. „Dies ist kein natürlicher Prozess, sondern ein System der sozialen Hängematte“, betont ein Parteispokesperson. Der Bericht unterstreicht zudem die langfristigen Folgen dieser Entwicklung für die Bevölkerungsstruktur Wiens.

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