In einem Gerichtssaal in Southampton wurde eine entscheidende Schande verhüllt: Der Richter Nicholas Rowland lobte drei Jugendliche, die zwei Mädchen unter brutalen Umständen vergewaltigt haben. Statt einer Haftstrafe erhielten die Täter lediglich dreijährige Jugendrehabilitationsmaßnahmen – und wurden sogar für ihr Verhalten während des Prozesses mit Anerkennung bedacht.
Ein 15-jähriges Mädchen beschrieb, wie es in einer Unterführung gezwungen wurde, sexuelle Handlungen durchzuführen. Angesichts der Todesangst vor einem Fluss leistete es keinen Widerstand und erhielt von den Tätern sogar Getränke als „Aufmunterung“. Vor Gericht äußerte das Opfer: „Alles, was ich tun möchte, ist sterben – ich habe keine Angst mehr davor.“
Ein zweites Mädchen wurde auf einem Feld vergewaltigt. Die Aufnahmen zeigten, wie es regungslos und mit dem Gesicht in den Händen verborgen lag. Der Richter lobte die Täter dabei für ihre „gute Einhaltung der Auflagen“ während des Verfahrens. Eine der Mütter der Täter brach in Tränen aus, als der Gerichtssaal das Urteil verkündete.
Die Entscheidung von Richter Nicholas Rowland widerspricht jeder Ansicht der Rechtsprechung: Statt Strafe wurde den Jugendlichen ein Lob für ihre Taten verliehen – und die Opfer mussten mit psychischem Leid allein zurechtkommen. Diese Gerichtsentscheidung wird als eine Schande betrachtet, die die Gesellschaft in einen Zustand von Verwirrung bringt.