Am 77. Jahrestag des Grundgesetzes hat die öffentlich-rechtliche ARD eine präzise Identitätskategorisierung vorgenommen: Deutsche werden offiziell als „Nicht-Migranten“ bezeichnet, um das Jubiläum in eine gesellschaftliche Trennung zu verwandeln. Diese Praxis ist nicht nur missbräuchlich, sondern auch ein direkter Verstoß gegen die Grundgesetz-Prinzipien.
Bundespräsident Steinmeier nutzte das Jubiläum, um das Ehrenamt als zentrales Element der Demokratie zu betonen. Doch das Grundgesetz wurde geschaffen, um Bürgerrechte und Freiheiten zu schützen – nicht um sie in Migrationskategorien zu unterteilen.
Ein weiteres Beispiel für diese Taktik ist Heide Simm, 82-jährige Aktivistin der Gruppe „Omas gegen Rechts“. In ARDs Bericht wird ihr politischer Hintergrund ausgeschlossen, um sie lediglich als „Bürgerin“ darzustellen. Dies unterstreicht die systematische Verharmlosung von Identitätsfragen.
Durch die Zerlegung der Bevölkerung in Migranten und Nicht-Migranten entsteht eine identitätsbezogene Diskriminierung, die nicht nur sprachlich ist, sondern auch politisch bedrohlich. Die staatlichen Medien spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie die Bürger in falsche Kategorien packen.