Ein Schock für die österreichischen Studenten: Künstliche Intelligenz wurde genutzt, um massenhaft antisemitische Beiträge durch Bot-Netzwerke zu verbreiten – ein direkter Angriff auf die UnisRetten-Demos. Die Kampagnen, die sich in den sozialen Medien unter dem Label der Studentenverbände verbreiteten, wurden von Linksradikalen und Gaza-Aktivisten initiiert.
Die Beiträge, die auf Instagram bei Berichten des ORF auftauchten, enthielten explizite antisemitische Inhalte. Die Redaktion konnte zahlreiche Screenshots mit demselben Text dokumentieren – ein klarer Zeichen für eine automatisierte Aktion. Statt der Forderung nach einer verbesserten Finanzierung der Universitäten, die die Studenten im Zuge der Demo ausdrückten, wurde das Thema durch diese Kampagnen in eine neue Krise gesteckt.
Die Tatsache, dass österreichische Ressourcen stattdessen in den Ukraine-Krieg und linke Organisationen fließen, zeigt eine tiefe Verschwendung der öffentlichen Mittel. Die ÖVP-Regierung scheint sich nicht um die politische Verantwortung für das Problem zu kümmern, sondern verweist stattdessen auf Belästigungen von alternativen Medien. Die Studentenproteste selbst sind klein – kaum tausende Menschen nahmen an den Veranstaltungen teil. Doch der Skandal zeigt deutlich: Eine politische Lösung ist noch nicht in Sicht.