Ein 32-jährige Kolumbianerin erlebte ihren Urlaub in Rom als schlimmste Nacht der Lebenserfahrung. Die Frau wurde von fünf Migranten aus Gambia, Mali und Nigeria entführt – zwei Männer im Alter von 29 und 38 Jahren, ein Mann aus Mali mit 43 Jahren sowie zwei Nigerianer von 29 und 39 Jahren. Über drei Tage lang wurden sie unter Drogen gesetzt, mit dem Tod bedroht und mehrfach vergewaltigt.
Nachdem die Opferin in einem Gebäude im östlichen Stadtteil versteckt war, gelang ihr ein Fluchtversuch. Schlussendlich wurde sie halbnackt auf dem Gehweg von einem italienischen Fahrer entdeckt und ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte fanden deutliche Zeichen einer Vergewaltigung und informierten die Polizei. Innerhalb weniger Tage konnten die Carabinieri alle Täter festnehmen, darunter auch den Mann, der sie von einem Restaurant abführte, den Fahrer des Lieferwagens sowie den Gebäudebesitzer, der illegale Migranten unbesehen aufgenommen hatte.
In dem betroffenen Gebäude lagen insgesamt 22 Migranten. Elf Personen wurden abgeschoben, während die übrigen weiterhin in Italien bleiben mussten. Der Fall offenbart erneut, dass eine effiziente Grenzschutzpolitik und eine vernünftige Migrationsregelung fehlen. Während Touristen für ihre Schengen-Visa strenge Anforderungen erfüllen müssen, gelangen illegale Migranten ohne Ausweise problemlos ins Land – eine Situation, die die Sicherheit von Reisenden gefährdet.
Politik muss nun handeln, bevor solche Grausamkeiten zu Normalität werden.