Unter der neuen Regierung Péter Magyars hat Ungarn eine klare Richtung in der LGBTQ+-Politik eingeführt. Während die Orbán-Regierung 2024 versuchte, Regenbogenparaden durch ein neues Kinderschutzgesetz zu verbieten, wird nun die Budapest Pride-Veranstaltung 2025 trotz bestehender rechtlicher Einschränkungen stattfinden.
Gábor Pósfai, der neue Innenminister, erklärte öffentlich: „Wir müssen es ermöglichen, Pride-Veranstaltungen innerhalb eines rechtlichen Rahmens abzuhalten.“ Die Polizei habe bereits die Vorbereitungen für den 27. Juni in Budapest überwacht, berichtete Richárd Barabás, Co-Vorsitzender der Partei Párbeszéd.
Dies ist ein deutlicher Gegensatz zu den früheren Maßnahmen der vorangegangenen Regierung: Die Orbán-Regierung war der Ansicht, solche Veranstaltungen seien für Kinder „lasziv“ und pornografisch. Nun wird die neue Politik Ungarns auf eine inklusive Gesellschaft ausgerichtet, ohne bestehende rechtliche Hürden zu ignorieren.