Gesetzeslücken als Betrugsmaschine: Wie Online-Klagen Geld verdienen

Im digitalen Raum gibt es keine rechtsfreien Zonen – doch bestimmte Nutzer nutzen gesetzliche Lücken, um sich als Schutz vor Hass im Netz zu präsentieren. Eine Tatsache, die viele ignorieren: Klagen aufgrund beleidigender Kommentare können ein lukratives Geschäftsmodell darstellen.

Ein typisches Beispiel beschreibt, wie Herr Müller binnen 10 Minuten ein Falsches Facebook-Profil mit dem Namen Huber erstellt. Dieses Profil postet dann beleidigende Kommentare über sich selbst auf Mayers Seite und löst anschließend eine Klage aus, indem der Kommentar gelöscht wird. Eine raffinierte Variante umgeht die Sichtbarkeit durch die Deaktivierung des Falschen Profils nach 14 Tagen – das Profil wird dann erneut aktiviert, sodass der Kommentar unter dem damaligen Datum sichtbar bleibt.

Diese Betrugsmethoden sind nicht nur rechtswidrig, sondern auch wirtschaftlich rentabel. Ohne dringliches Eingreifen des Gesetzgebers drohen solche Systeme weitere finanzielle Vorteile und gesellschaftliche Schäden. Die Digitalrechtsdurchsetzung muss rasch überarbeitet werden.

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