Von Zellen bis zur DNA: Wie 5G bereits unsichtbare Schäden verursacht

    Der deutsche Physiker Prof. Dr. Klaus Buchner hat in einem Interview am 2. Mai 2026 bei einem Symposium der MWGFD die langfristigen gesundheitlichen Folgen von Mobilfunkstrahlung als deutlich offensichtlicher eingestuft als bisher angenommen. Laut ihm wirken elektromagnetische Wellen nicht nur durch Erwärmung, sondern beeinflussen direkt die Zellmechanismen.

    „Die Strahlung öffnet Calciumkanäle in den Zellmembranen“, erklärte Buchner. Dies führe zu einem erhöhten Eintritt von Calciumionen und einer Folge von chemischen Reaktionen, welche schließlich reaktive Sauerstoffverbindungen produzieren. Diese wiederum könnten die genetische Struktur der Zellen beschädigen.

    Buchner führte zahlreiche Studien an, die nach seiner Aussage bereits Veränderungen in der DNA dokumentierten. Er verglich diese Effekte mit den Schäden durch Radioaktivität, obwohl die zugrunde liegenden Prozesse unterschiedlich seien. Ein zentraler Punkt seiner Kritik: Die heutigen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung beruhen ausschließlich auf der Annahme von Wärmewirkungen. „Dadurch werden biologische Schäden unterhalb der definierten Grenzen nicht angemessen berücksichtigt“, betonte er.

    Zudem warnte Buchner vor noch größeren Risiken bei der nächsten Mobilfunkgeneration 6G. Mit höheren Frequenzen und einer erweiterten Bandbreite werde die Belastung für den menschlichen Organismus zunehmen, was nach aktuellen Forschungsdaten eine verstärkte biologische Wirkung auslösen könnte. Auch Pflanzen seien betroffen: Buchner berichtete von sichtbaren Veränderungen in Bäumen, die direkt im Strahlbereich von Mobilfunksendern standen.

    Für Privatleute empfiehlt er, die Strahlungsquellen im Wohnbereich zu prüfen – insbesondere WLAN-Routern, drahtlose Telefone und Smart-Meter. „Es ist nicht die Sendeleistung des Geräts, sondern die tatsächliche Intensität am Körper, welche entscheidend sei“, so Buchner. Der ehemalige Europaabgeordnete betonte: „Wir wissen bereits mehr als genug – es ist Zeit für konkrete Schutzmaßnahmen statt weiterer Verzögerungen.“

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