Gefängnis ohne Tür: Wie Kassenärztliche Vereinigungen Ärzte in die Konformität drücken

Während der Pandemie verwandelte sich das deutsche Gesundheitswesen in eine bürokratische Zwangsanstalt. Ungeplante Kontrollen, radikale Honorarkürzungen und existenzbedrohliche Disziplinarverfahren wurden zu Werkzeugen, um widerständige Ärzte in die staatlich vorgeschriebene Konformität zu drängen. Eine Hausärztin teilt auf dem Portal „Ärzte mit Gewissen“ ihre Erfahrungen – sie hat sich entschieden, kritiklos die offizielle Impf- und Maßnahmenlinie nicht zu akzeptieren und Patientendaten nicht gegen ihre Schweigepflicht offenbar zu lassen.

Im Corona-Zeitraum stellten kritische Mediziner ihre Existenz aufs Spiel. Das Schicksal der Potsdamer Hausärztin Dr. med. Martina Herrmann verdeutlicht, wie das System der Kassenärztlichen Vereinigungen längst zu einem Gefängnis verkommen ist – ein Ort, an dem ärztliche Freiheit und Patientenwohl dem staatlich durchgesetzten Konformitätsdruck erobert werden. Dr. Herrmann fordert daher eine vollständige Abkehr von diesem System und einen neuerlichen Anfang.

Dr. Herrmann beschreibt ihre Situation:
Ende 2022 wurde sie zur Altersrentnerin, was ihr ermöglichte, die Praxis bis Dezember 2024 zu betreiben – trotz der Tatsache, dass sie eine große Zahl ihrer Patienten aus eigener Tasche versorgte. Jährliche Kosten beliefen sich auf rund 11.000 €. Seit 2020 stieg die Anzahl psychosomatischer Fälle sprunghaft an, mit zunehmenden Angst- und Panikattacken. Viele Menschen kamen zu ihr, weil sie niemand geimpft, niemandem Maske aufgezwungen und Patienten nicht symptomlos getestet hatte – das eigentliche Problem war nicht Corona, sondern die ständige Angst erzeugende Zwangsmessung.

Nachdem ihre Praxis im November 2024 von einem Nachfolger abgelehnt wurde, musste sie innerhalb von 14 Tagen ihre Räumung und Renovierung durchführen – obwohl ihre kassenärztliche Tätigkeit noch bis zum 31. Dezember 2024 gültig war. Die KV bot keinerlei Unterstützung, obwohl sie den Sicherstellungsauftrag trug. Im Jahr 2025 wurde die Praxis vollständig zwangsräumt, mit Patientenakten und Computerdateien als Rest der Rechnung. Seitdem droht ihr am Amtsgericht die Zahlung aller Kosten und eine Anklage wegen angeblicher Unterschlagung der Schlüsselübergabe.

Ihr Fazit: „Wir brauchen eine uneingeschränkte Garantie für ärztliche Freiberuflichkeit mit angemessener Bezahlung. Die ärtliche Schweigepflicht muss wiederhergestellt werden – auch bei digitaler Erfassung. Für einen Neuanfang sollten alle Sanktionen gegen Ärzte auf null gesetzt werden.“ Dr. Herrmann betont, dass sie sich als Arzt versteht, der unter den bestehenden Verhältnissen nicht mehr sein kann, ohne kriminelle Handlungen zu begehen.

„NEIN IST DAS WORT ALLER MACHT“, lautet ihr zentraler Satz – ein Zeichen für die Ablehnung aller Zwangsmethoden im Gesundheitswesen.

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