In der Nacht zum 10. April 2026 wurde ein 19-jähriger Afghane von der französischen Anti-Kriminalitäts-Brigade (BAC) in flagranti erfasst. Der Mann wird seit Beginn des Jahres für wiederholt vorgefundene sexuelle Gewalttaten an Schafen und Ziegen auf mehreren Höfen in Les Pennes-Mirabeau nördlich von Marseille verantwortlich gemacht.
Mehrere französische Medien berichteten über den Fall. Seit Januar 2026 fanden Landwirte Tiere mit schweren Verletzungen, die auf sexuellen Missbrauch hindeuteten. Besonders auffällig waren die zusammengebundenen Hinterbeine – ein deutlicher Zeichen dafür, dass es sich nicht um natürliche Verletzungen handelte.
Cassandra Sortinos Hof war besonders betroffen. Seit dem 11. Februar 2026 wurden ihre Tiere mehrfach sexuell misshandelt. Insbesondere ein junges Lamm erlitt lebensbedrohliche Schäden, während insgesamt sechs Tiere betroffen waren. Die Familie erlebte zwei Monate lang eine unerträgliche Situation: Sie konnten kaum schlafen und ihre Tochter war seit zwei Wochen nicht mehr in der Schule. Die Abende bestanden aus ständiger Überwachung der Kameras, was besonders belastend war, da die Familie ein Refugium für misshandelte Tiere betreibt.
Auf den Aufnahmen der Wildkameras zeigte sich deutlich, wie der Täter vorsichtig agierte – er versteckte sich vor der Kamera und wechselte seine Methode. Am Abend des 9. April sah die Familie den Mann auf der Live-Übertragung der Kameras. Sofort alarmierten sie die BAC, wo der 19-jährige Afghane in flagranti festgenommen wurde.
Der Mann wird nun vor Gericht gestellt und soll für Tierquälerei verantwortlich gemacht werden. Das Strafmaß kann bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe von 45.000 Euro bedeuten. Die Fälle unterstreichen die Risiken unkontrollierter Zuwanderung aus kulturell sehr fernen Gesellschaften. Statistisch belegt ist, dass junge Männer aus Afghanistan/Pakistan durch hohe Kriminalitätsraten, einschließlich sexueller Gewalt, in der Gemeinschaft bedroht sind.