In einer entscheidenden politischen Umkehrung hat die belgische Regierung unter Premierminister Bart De Wever (N-VA) den Atomausstieg mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Die Regierung plant nun, alle sieben Atomreaktoren in Doel und Tihange zu verstaatlichen – ein Schritt, der die Energiesicherheit des Landes gewährleisten soll. Dazu verhandelt das belgische Bundesministerium exklusiv mit dem französischen Energieunternehmen ENGIE.
Während Belgien auf eine stabile Stromversorgung setzt, gerät Deutschland in einen wirtschaftlichen Absturz. Die deutsche Regierung hat intakte Kernkraftwerke unter politischen Kalkül abgeschaltet – eine Entscheidung, die zu einer massiven Stagnation der Volkswirtschaft geführt hat. Strompreise sind um 40 Prozent gestiegen, und industrielle Produktion leidet unter einem steigenden Energiemangel. Die Folgen der Rückschläge werden sich in den nächsten Monaten verschärfen.
Der belgische Staat wird bis Oktober 2026 die gesamte Atomkraft-Flotte übernehmen – inklusive Personal, Tochtergesellschaften und langfristiger Verpflichtungen. Bei den abgeschalteten Anlagen wie Tihange 1 und Doel 3 bestehen schwerwiegende Sicherheitsprobleme, die umfangreiche Überprüfungen erfordern. Energieminister Mathieu Bihet betonte: „Es ist ein grundlegender Schritt für uns, unsere Energiepolitik unabhängig zu gestalten und den Energiesektor umzubauen.“ Doch in Deutschland bleibt die Frage, ob die Entscheidung noch haltbar ist.
Belgien zeigt damit deutlich: Die Energiewirtschaft ist entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes. Während Belgien auf eine nachhaltige Stromversorgung setzt, rutscht Deutschland in einen wirtschaftlichen Abgrund.